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4.9.2010 : 19:28 : +0200

INTERAKTIVER AUFTAKT UND VORTRAG

WORKSHOPS


PDL-Kongressprogramm            im Überblick

 

Freitag, 7.11.2008

17.00 - 18.00 Uhr  Einchecken

18.00 Uhr  Eröffnung durch den
                internationalen PDL-Verband

18.30 Uhr  Interaktiver Auftakt mit
                Daniel Feldhendler

20.00 Uhr  Abendessen

 

Samstag, 08.11.2008

9.30 Uhr  Vortrag von Bernard Dufeu: "Entwicklung und Perspektiven der Sprachpsychodramaturgie"

11.30 - 13.00 Uhr

Workshop:

Aurora Floridia/Natalia Margoulis       PDL im Firmenunterricht und nicht nur...

                    parallel dazu

Workshop:

Lesley Johnson, Katia Poyer, Diego Lobo Guerrero PDL im Kontext des frühen Fremdsprachenlernens.

 

13.00 – 14.30 Uhr  Mittagessen

 

14.30 - 16.00 Uhr  

Workshop:

Marie Dufeu/Sonja Winklbauer          PDL für Neugierige und Neueinsteiger/innen.

                    parallel dazu

Workshop:

Simona Fossa Margutti/Eugene Schäfer Der PDL-Ansatz bei Rollenspielen.

                              

16.15 – 17.45 Uhr 

Workshop:

Dr. Yoriko Yamada-Bochynek Körperlichkeit in der Methodik JaFIX (Japanisch als Fremdsprache mit Integrativ-Kommunikativen Schritten): Effizienz & Effektivität - die Integration der PDL-Lehre aus der Sicht der kognitiven Semiotik.

                    parallel dazu

Workshop:

Doris Krohn rech, frisch, fröhlich - alternatives Kennen lernen gut gefühlt, gut gefügt, gut gedacht, gut gemacht - eine spontane Gedichtchoreografie.

 

18.00 Uhr  Ordentliche Versammlung des internationalen PDL-Verbandes: Aufgrund des Informationsgehalts sind alle Kongressteilnehmer/-innen hierzu herzlich eingeladen.

 

› 20.00 Uhr  Abendessen

 

Sonntag, 09.11.2008

09.30 - 11.00 Uhr

Workshop:

Brigitte Calenge Lebendiger und individueller Einzelunterricht im Sprachenbereich.

                    parallel dazu

Workshop:

Francesca di Stefano PDL und Gestik

 

11.00 – 13.00 Uhr  Plenarsitzung

 

13.15 – 14.00 Uhr  Schlusswort

INTERAKTIVER AUFTAKT UND VORTRAG


Daniel Feldhendler

Interaktiver Auftakt: Einladung zur Begegnung.

Als Auftakt zum ersten Treffen des internationalen PDL-Verbands werden wir gemeinsame Schritte zur Begegnung gestalten.

Mit psychodramatischen Aktionsmethoden und mit interaktiven Elementen des Playback Theaters bringen wir die verschiedenen Sprachen in Bewegung und nähern uns dem an, was uns mit und in der Psychodramaturgie verbindet.


Bernard Dufeu

Entwicklung und Perspektiven der Sprachpsychodramaturgie.

Nach einer kurzen historischen Präsentation der Psychodramaturgie, die Ursprung und Orientierung der PDL in ihren ersten Stunden erklären, werden die methodologischen Aspekte und die praktischen Merkmale der Psychodramaturgie dargelegt, die ihre Spezifizität und ihre Identität prägen.

Selbst nach 30jähriger Anwendungspraxis birgt die Psychodramaturgie auch weiterhin ein großes Entwicklungspotential für den Bereich des Sprachunterrichts. Sie führt auch zu neuen Herausforderungen. Einige davon werden im dritten Teil dieses Vortrages vorgestellt


WORKSHOPS


Dr. Yoriko Yamada-Bochynek, Akad. Raetin

Japanologie der Freien Universitaet Berlin

Körperlichkeit in der Methodik JaFIX (Japanisch als Fremdsprache mit Integrativ-Kommunikativen Schritten): Effizienz & Effektivität - die Integration der PDL-Lehre aus der Sicht der kognitiven Semiotik.

Mitmachaktion  PDL-Beispiele im JaFIX-Unterricht:
Gedichtsübung: (u.a.,„Worte, Worte, Worte“, YAMADA-BOCHYNEK nach Dufeu, 1993) Entspannungstext recycled: Entspannung – Shadowing – Gestikalisierung

Diskussionsrunde
Kurze Berichterstattung: Adaptation der PDL im Kontext der Japanischkurse im JDZB seit 1999, in dem die obigen PDL-Beispiele mit „Körpereinsatz“ durchgefürt werden. Notwendigkeit der „Anpassung“: keine Intensivkurse (zweimal wöchentlich Akzent bei 2 St.), keine indo-europäische Sprache (=keine Nutzung von Internationalismen), keine Orthographie mit Alphabet.

Kognitiv-semiotische Erörterung: Warum kann die `Körperlichkeit im Spracherwerb´ – konzeptionelle Integration aus den Bereichen von PDL, NLP, Suggestopädie/Psychopädie, verbo-tonaler Methode – effizient-effektiv sein?

Offene Diskussion



Brigitte Calenge

Lebendiger und individueller Einzelunterricht im Sprachenbereich.

Lust auf lebendigen Sprachunterricht à la carte? Sie geben den Rahmen, Ihr Teilnehmer bestimmt den Inhalt.

Dieser Workshop läßt den Einzelunterricht unter einem ganz neuen Licht glänzen: lebendig, abwechslungsreich und vor allem sehr individuell. Sie entdecken Wege, wie Sie sich besser auf den individuellen Rhythmus und das Lerntempo Ihres Teilnehmers einstellen können und wie Sie aus seinem Ausdruckswunsch, Sprechanlässe entstehen lassen können. Diverse Verfahren ermöglichen eine Wiederaufnahme und eine Festigung des Stoffes. Dieser Workshop schöpft aus Erkenntnissen und Grundgedanken der Sprachpsychodramaturgie (PDL). Herzlich willkommen!


Francesca Di Stefano

Seit 1986 PDL Trainerin. Trainerausbildung zur Ausbildungsleiterin für die PDL-Methode.

PDL und Gestik.

Bekanntlich geschieht die menschliche Kommunikation nur zum geringen Teil über die Sprache der Worte. Vielmehr tragen eine Menge verschiedener Elemente zur Verständigung und Kommunikation bei. Ein ganz wesentliches Element ist sicherlich die Sprache der Gestik. Gesten unterstreichen die Worte und erleichtern somit die genauere Verständigung, und manchmal ersetzen sie sogar die Worte. So gibt es für jede Sprache typische Gesten, die eine verständliche Botschaft ausdrücken, ohne dass diese verbal ausgesprochen wird. Die PDL greift das Phänomen auf und setzt Gestik in vielerlei Weise in der Sprachenvermittlung ein.

Am Beispiel Italienisch, wo das Phänomen der Gestik besonders ausgeprägt ist, zeigen wir , wie man mit den Techniken der PDL die Teilnehmer/innen dazu führt, ausgehend von der Gestik die Sprache zu entdecken und ihre Ausdrucksweise zu bereichern. Die Verbindung von Gestik und Sprache erleichtert zusätzlich das Behalten der Worte.

 


Marie Dufeu - Sonja Winklbauer

PDL für Neugierige und Neueinsteiger/innen

Sie haben von PDL schon gehört, aber noch nie eine PDL-Übung ausprobiert? Sie möchten gerne einige charakteristische Übungen/Techniken erleben?

Wenn Sie sich in diesen Aussagen wiedererkennen, dann laden wir Sie herzlich zu unserer Präsentation ein.

Während unseres Workshops werden wir einige Grundtechniken und Haltungen der PDL illustrieren. Dazu gehören unter anderem das Doppeln und Spiegeln sowie eine Projektionsübung, die den Ausdruckswunsch der Gruppe anregt. Ebenfalls werden die sprachlichen Techniken angesprochen, die dazu gehören, um die neuen Sprachmittel wieder einzusetzen.

Sie sind interessiert? Dann freuen wir uns darauf,  Sie bei unserem Workshop begrüßen zu dürfen.

 


Aurora Floridia - Natalia Margoulis

PDL im Firmenunterricht und nicht nur...

Sprachtrainer haben im Firmenunterricht sehr oft mit extrem fachbezogenen Themen (z.B. Banking English, Technical English, Medical English) zu tun, die in sprachlich unterschiedlichen Kontexten eingesetzt werden sollen. Dies bedeutet, dass man als Sprachtrainer äußerst flexibel sein muss und sich, meist verbunden mit großem Zeitaufwand, in verschiedene Fachgebiete einarbeiten muss.

Aber muss das denn sein? Gibt es nicht auch andere Wege?

Doch! PDL hilft Sprachtrainer hervorragend, den Rahmen und die Struktur einer Aktivität individuell vorzubereiten und dem jeweiligen Kontext anzupassen. Man behält die PDL-Prinzipien und Haltungen bei und ändert nur einzelne Parameter.

Die Aktivitäten werden nicht durch die Sprachtrainer sondern durch die Teilnehmer sprachlich und inhaltlich ausgefüllt. Dies wird dem PDL-Prinzip gerecht, dass der Ausdruckswunsch von Seiten des Teilnehmers kommt. Der Sprachtrainer nimmt eine begleitende, unterstützende und korrigierende Position ein.

Dadurch wird der Sprachtrainer entlastet und die Teilnehmer können ihre fachliche Kompetenz in der Fremdsprache umsetzen. Die Teilnehmer können realistische Gespräche entstehen lassen und durchführen. Zusätzlich können schriftliche Aktivitäten angeboten werden. Anschließend kann eine Reflexionsphase erfolgen, nach dem PDL-Prinzip: folgen, statt antizipieren...

So wie die PDL-Methode dem Firmenunterricht ganz neue Möglichkeiten eröffnet, ist sie natürlich auch genauso interessant für den „normalen“ Unterricht.

Somit sind in unserem Workshop natürlich auch alle anderen Sprachtrainer willkommen!

 

* um die Perzeption zu erleichtern, nutzen wir hier die männliche Form vom Trainer/Teilnehmer


Simona Fossa Margutti - Eugene Schäfer

Der PDL-Ansatz bei Rollenspielen.

In diesem Workshop werden wir aktiv einige PDL-Rollenspielmodelle erleben.   Wie wird ein Rollenspiel aus der Gruppe herausentwickelt?   Wie wird es strukturiert?   Was kann man tun, um die Kreativität der Lernenden zu fördern?  Durch Ausprobieren werden wir an diese und weitere Fragen herangehen.

 

 

 



Lesley Johnson - Diego Lobo-Guerrero Rodriguez - Katia Poyer

PDL im Kontext des frühen Fremdsprachenlernens.

 
Dr. Lesley Johnson ist Fachleiterin für Englisch an der Ketteler- La Roche- Fachschule für Sozialpädagogik, Oberursel.

 

Diego Lobo-Guerrero Rodriguez ist seit 4 Jahren Spanisch-Lehrbeauftragter an der FH-Mainz, leitet  private PDL_Spanisch Workshops und führte für die Stadt Darmstadt ein Kinder-Musical mit Einsatz der PDL- Methode auf.

 

Katia Poyer ist Französisch-Lehrerin und –Trainerin. Sie leitet Fortbildungen im Bereich der Didaktik des frühen Fremdsprachenlernens im Auftrag des Institut Français München und des Bezirks Unterfranken.

 

Das Interesse  am frühen Fremdsprachenlernen steigt.  In diesem Workshop berichten Frau Johnson und Frau Poyer Trainerinnen über ihre Erfahrungen mit PDL-Techniken und illustrieren konkret ihre Arbeit anhand Aktivitäten mit Kindergarten- und Grundschulkindern.

Diego Lobo- Guerrero Rodriguez stellt ein Projekt für Kinder von 8 – 12 Jahren vor, in dem am Rhythmus von zwei Sprachen intensiv gearbeitet und gespielt wurde.


Doris Krohn

frech, frisch, fröhlich - alternatives Kennen lernen

gut gefühlt, gut gefügt,

gut gedacht, gut gemacht - eine spontane Gedichtchoreografie

daf macht spaß , daf macht wach  - jandl lacht

monovokalitäten: vomvokalzumwortzumsatzzumtextzumstückzumspiel

 

Beispiele aus der Praxis für die Praxis.

Ein Potpourri von Übungen das:

-         das Kind in uns und anderen wieder weckt

-         das zum Lachen bringt,

-         das Kreativität freisetzt

-         das Angst abbaut

-         das Lust auf mehr Sprache macht …

Hoffentlich auch bei Euch!

Kommen, mitmachen, nachfragen, Meinung sagen, Anregung mitnehmen, besser machen!

Ich freu mich auf Euch und das, was Ihr macht

 

Kurzes Profil:

Dozentin für Deutsch als Fremdsprache (DaF) für internationale Studierende und Wissenschaftleran der Universität Hamburg  1978-1984 ;  erneut seit Mitte 1986

Philipps Universität Marburg 1985/86 BMBW  Projekt-TOFAS: Tutorenprogrammaufbau

für internationale Studierende/ Weiterführung als PIASTA-Programm an der Universität Hamburg 1988-1991

World University Service Deutsches Komitee e.V. 1988-2008

Vertreterin der Regionalgruppe Hamburg und Leitung der studienvorbereitenden Deutschkurse für Studieninteressierte aus aller Welt

Erste Kontakte mit der PDL: ab1990 diverse Schnupper-Seminare und Workshops in Hamburg und Mainz

PDL Grundausbildung 2004

Im Netzwerk „Theater in der Hochschullehre“ seit 2004

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte im Bereich DaF studienbegleitende Lehrangebote für internationale Studierende an der Universität Hamburg:

-          Sprache und Sprechen lernen durch Theater   

(Dramapädagogik, szenisches Spiel, autobiografisches Theater nach Marcel Cremer, Einsatz von PDL-Elementen) Letzte Inszenierung:

„Emilia Galotti International oder Guastalla ist überall“ deutsches Trauerspiel nach G.E. Lessing mit

14 DarstellerInnen aus 12 Ländern (Sommersemester 2008)

-           Phonetik mit Hand und Fuß

Lustvolles Sprachtraining mit Atemübungen, Körpereinsatz und Poesie